Weniger messen. Weniger nachdosieren. Mehr Vertrauen.
Hydroponik heißt: Pflanzen wachsen in Nährlösung statt in Erde — schneller und kontrollierbarer als im Beet, aber das Wasser will gepflegt werden. Verdara automatisiert genau das: pH, Nährstoffe, Temperatur und Wasserstand deines Reservoirs bleiben automatisch im Zielbereich. Komplett-Set oder DIY-Bausatz, lokal auf einem Raspberry Pi — kein Account, kein Abo, keine Cloud-Pflicht.
Keine Werbung. Nur Launch, Verfügbarkeit und wichtige Produktupdates.
Manuell messen kostet Zeit — und manchmal die Ernte.
Hydroponik liefert Top-Erträge, wenn das Reservoir stimmt. Aber pH, EC und Wasserstand verändern sich im Lauf des Tages, an heißen Tagen sogar im Lauf von Stunden. Wer das ohne Automatik im Griff halten will, misst manuell — oft, regelmäßig, und idealerweise nie zu spät.
pH driftet
Nach jeder Nährstoffaufnahme steigt der pH-Wert. Ohne Korrektur fallen Eisen, Zink und Mangan aus — Mangelerscheinungen folgen.
EC schwankt
Pflanzen ziehen unterschiedlich Nährstoffe und Wasser. Ohne Nachjustierung wird das Reservoir mal zu mager, mal zu konzentriert.
Wasserstand kippt
Gerade an heißen Tagen sinkt der Pegel schnell. Trocken laufende Pumpen oder freiliegende Wurzeln entscheiden binnen Stunden.
Verdara misst, dosiert und schützt — lokal.
Sechs Bausteine, die zusammen verlässlich laufen: messen, dosieren, absichern, beobachten — ohne Cloud, ohne Account, ohne Abo.
Sensor-Monitoring im Sekundentakt
pH, EC, Temperatur und Wasserstand werden kontinuierlich gemessen — mit Profi-Sonden von Atlas Scientific und einem wasserdichten Temperatursensor. Aussetzer und Spikes werden softwareseitig erkannt und gefiltert, bevor sie zu Fehlentscheidungen führen.
Automatische Dosierung mit Sicherheitsnetz
Nährstoffe werden sequenziell dosiert, pH-Down separat. Nach jeder Dosierung prüft das System, ob die Korrektur wirkt — bleibt sie aus, geht es in den Sicherheits-Modus statt blind weiterzudosieren.
Pflanzen-Presets & Wachstumsphasen
Cannabis, Tomate, Erdbeere, Salat, Basilikum — pH-, EC- und Temperatur-Ziele pro Wachstumsphase auf einen Klick übernehmen. Shortcut „Nächste Phase“ mit Warnung bei zu großem Sprung.
Sicherheits-Modus & Leck-Erkennung
Ein Wassersensor in der Auffangwanne. Bei Wasserkontakt schaltet das System alles ab — nur die Notabpump-Pumpe bleibt aktiv. Der Sicherheits-Modus überlebt Crash und Reboot, kein versehentliches Wieder-Anlaufen.
Live-Dashboard im Browser
Dashboard mit Live-Charts, Ereignis-Log und Kalibrier-Assistenten. Aktualisiert sich automatisch im Sekundentakt. Dunkel- und Hellmodus. Komplett lokal — erreichbar im Heim-WLAN, nicht über fremde Server.
Sichere Software-Updates
Update-Check ist opt-in — du entscheidest, wann aktualisiert wird. Jedes Update ist kryptografisch signiert und wird vor der Installation geprüft. Wenn etwas schiefgeht, springt das System automatisch auf die letzte funktionierende Version zurück.
Atlas Scientific EZO — fest integriert.
pH und EC werden mit Profi-Sonden von Atlas Scientific gemessen — EZO-pH mit 3-Punkt-Kalibrierung (pH 7 → 4 → 10), EZO-EC mit Trocken- plus Standard-Kalibrierung. Der Kalibrier-Assistent läuft direkt im Dashboard, geführt Schritt für Schritt — kein Terminal, keine Treiber.
Drei Schritte vom Karton bis zum laufenden Reservoir.
Anschließen
Beim Komplett-Set: Reservoir anschließen, einschalten — fertig. Beim DIY-Set: nach Anleitung zusammenbauen und Pi einrichten.
Pflanze wählen
Im Dashboard das passende Preset auswählen — Cannabis Vegetativ, Tomate Blüte, Salat Anzucht. pH-, EC- und Temperatur-Ziele werden mit einem Klick übernommen.
Verdara übernimmt
Sensoren werden im Sekundentakt geprüft. Bei niedrigem EC werden Nährstoffe nachdosiert, bei steigendem pH wird korrigiert. Bei einem Leck schaltet das System automatisch ab. Du schaust nur ins Dashboard, wenn du willst.
Was passiert, wenn etwas schiefgeht.
Automatische Dosierung darf nicht naiv sein. Verdara folgt einer konservativen Regelphilosophie: lieber im Zweifel anhalten und nachfragen, als blind weiterzudosieren.
Sensorwerte werden validiert
Jede Messung wird auf Plausibilität geprüft. Spikes, Aussetzer und unplausible Sprünge filtert die Software heraus, bevor sie zu Fehldosierung führen.
Dosierung läuft sequenziell
pH-Down und Nährstoffe werden nie gleichzeitig dosiert. A/B-Komponenten einzeln abgesetzt und untergerührt — verhindert Ausfällung und lokal überdosierte Zonen.
Mixing-Wartezeit nach jeder Dosierung
Nach jeder Korrektur läuft eine definierte Mixing-Phase, bevor erneut gemessen oder dosiert wird. Damit baut das System keine Korrektur auf einer noch nicht durchmischten Lösung auf.
SAFE-Modus mit Leck-Stop
Wassersensor in der Auffangwanne triggert sofort den SAFE-Modus — alle Pumpen aus, Notabpump aktiv. Status persistiert über Reboot, erst nach manueller Bestätigung darf wieder dosiert werden.
Lokale Steuerung, internet-unabhängig
Die Regelung läuft komplett auf deinem Pi. Wenn dein Internet ausfällt, dosiert Verdara weiter. Cloud-Aussetzer können dem System nichts anhaben — es gibt keine.
Für wen Verdara gedacht ist — und für wen nicht.
Verdara ist ein Werkzeug für ernsthaften Eigenanbau. Damit du sofort weißt, ob's für dich passt:
Geeignet für
- Hydroponische Homegrower mit DWC-, RDWC- oder vergleichbaren Reservoir-Systemen.
- Nutzer, die pH, EC und Wasserstand nicht jeden Tag von Hand messen wollen.
- Technisch interessierte Menschen, die ein lokales Linux-System auf einem Pi nicht abschreckt.
- Datenschutzbewusste Nutzer, die ihre Anbau-Daten nicht in der Cloud sehen wollen.
- Daueranbau-Setups, bei denen sich Stabilität und Sicherheit über die Saison wirklich lohnen.
Nicht ideal für
- Einmalige Mini-Experimente oder einzelne Versuchsaufbauten.
- Reine Erd-Anbauten — pH-/EC-Steuerung greift nur in nährstoffwässrigen Systemen.
- Wer das günstigste Komplettset im Markt sucht — Verdara ist eine bewusste Hardware-Investition.
- Nutzer, die keinerlei technische Einrichtung akzeptieren wollen — auch das Komplett-Set will einmal sauber kalibriert werden.
Ehrlich kalkuliert. Lokal statt Cloud-Abo.
Verdara ist für Nutzer gedacht, die dauerhaft hydroponisch anbauen und ein zuverlässiges System wollen. Du zahlst Hardware, Aufbau und Support. Keine Cloud-Gebühr, kein Abo, keine versteckte Datenökonomie.
DIY-Set
Für technisch interessierte Nutzer, die selbst zusammenbauen und ein Linux-System auf dem Pi nicht abschreckt.
Wochenend-Projekt: Komponenten beschaffen, verdrahten, kalibrieren.
- Pi 4B mit lizenzierter Verdara-Software auf SD-Karte
- Empfehlungsliste mit konkreten Komponenten und Bezugsquellen
- Bring-up-Anleitung & Schritt-für-Schritt-Doku
- Kostenlose Software-Updates per signiertem OTA
- E-Mail-Support während des Aufbaus
Komplett-Set
Für Nutzer, die schneller starten wollen — vormontiert, kalibriert, einsatzbereit.
Reservoir anschließen, Pflanzen-Preset wählen, einschalten.
- Vormontiert und verdrahtet im IP54-Gehäuse
- Frisch kalibrierte Sonden — keine Trial-and-Error-Phase
- Ein Ansprechpartner für Hardware und Software — keine Sucherei zwischen 5 Herstellern
- Telefon-Support beim Aufbau, dauerhafter E-Mail-Support
- Hardware-Konditionen (Garantie/Gewährleistung) werden vor Marktstart finalisiert
Warum Verdara kein 99-Euro-Gadget ist.
Hochwertige Sensoren, industrielle Pumpen und robuste Verkabelung kosten Geld — und sie sind die Voraussetzung dafür, dass Automatik überhaupt vertrauenswürdig wird. Was im Paket drinsteckt:
Atlas-Scientific-Sonden mit reproduzierbarer Genauigkeit — kalibrierbar, langzeitstabil, austauschbar.
Kamoer-Peristaltikpumpen mit definiertem Förderstrom. Voraussetzung dafür, dass „1,2 ml“ auch wirklich 1,2 ml sind.
Pi 4B mit der proprietären Verdara-Steuerung. Software-Updates dauerhaft kostenlos, signiert, mit Rollback.
Sensorvalidierung, Mixing-Wait, A/B-Sequenz, SAFE-Modus, Leck-Erkennung — mehr als nur „Sensor X → Pumpe Y“-Schalten.
Mean-Well-Netzteile, WAGO-Klemmen, IP54-Gehäuse — ausgelegt auf Dauerbetrieb über mehrere Saisons.
E-Mail-Support, Telefon-Hilfe beim Komplett-Set, ein Ansprechpartner für Hardware-Themen — und kontinuierliche Software-Pflege.
Etablierte Hersteller mit langfristiger Ersatzteilverfügbarkeit.
Vergleichbare automatisierte Hydroponik-Systeme liegen je nach Hersteller zwischen 1.500 und 15.000 € — fast immer mit Cloud-Anbindung, Account-Pflicht und teils monatlichen Gebühren. Verdara liefert die Steuerung lokal, ohne Abo, ohne Vendor-Lock-in.
Preise vorläufig — erste Charge limitiert. Wer auf der Warteliste steht, wird vor allen anderen über finale Preise und Verfügbarkeit informiert.
Aktueller Entwicklungsstand.
Was läuft, was gerade verfeinert wird und was bis zum Verkaufsstart noch fehlt — offen aufgelistet, damit du weißt, worauf du wartest.
- Fertig Sensor-Stack (pH, EC, Temperatur, Wasserstand) — produktiv im Eigenbetrieb.
- Fertig Automatische Dosierlogik mit Mixing-Wait, Re-Check und SAFE-Modus — produktiv.
- Fertig Signierte OTA-Updates mit Selbsttest und Rollback — produktiv.
- In Arbeit Live-Dashboard im Browser — in Verfeinerung (Charts, Kalibrier-Wizard, Mobile-Layout, Pflanzen-Presets).
- Geplant Komplett-Set: vormontiertes IP54-Gehäuse, Bring-up-Test.
- Geplant Erste Charge an Early-Access-Nutzer — geplant für Herbst 2026.
Warum ich Verdara baue.
Hydroponik kann sehr viel — wenn die Steuerung passt. Aber automatisierte Systeme verlangen fast immer einen Cloud-Account und schicken deine Daten irgendwohin. Diese Abhängigkeit wollte ich nicht.
Mein Name ist Hannes Hinrichs, Gründer von Verdara aus Köln. Seit Monaten läuft die Steuerung in meinem eigenen System produktiv — mit den Sicherheitsmechanismen, die ein dauerhafter Eigenanbau braucht: redundante Sensorvalidierung, automatischer SAFE-Modus bei Auffälligkeiten, signierte Software-Updates und ausschließlich lokale Datenhaltung.
Mit Verdara Homegrow bringe ich diese Technik in den Markt: ehrlich kalkuliert, lokal auf deinem Pi, ohne Abo und ohne Datenkrake. Mein Anspruch ist ein System, das funktioniert, lange hält und für Menschen erschwinglich bleibt — nicht nur für Profi-Grower mit großem Budget.
Sichere dir einen Platz in der ersten Charge.
Die erste Auflage ist limitiert. Wer sich vormerkt, wird vor allen anderen über Launch-Termin, finale Preise und Verfügbarkeit informiert.
Keine Werbung. Nur Launch, Verfügbarkeit und wichtige Produktupdates. Vormerkung wird manuell geführt — beim Eintragen öffnet sich nur dein Mailprogramm.
Mit dem Vormerken stimmst du zu, dass deine E-Mail-Adresse zum Versand der Launch-Information gespeichert wird. Details in der Datenschutzerklärung.
Häufige Fragen.
Brauche ich Cloud, Account oder ein WLAN-Konto?
Nein. Das Dashboard läuft auf deinem Pi, du erreichst es im Heim-WLAN. Keine Cloud, kein Account, keine Drittpartei. Updates lädst du nur, wenn du es ausdrücklich aktivierst — sie sind kryptografisch signiert und werden vor der Installation verifiziert.
Welche Pflanzen werden unterstützt?
Aktuell Cannabis, Tomate, Salat, Basilikum und Erdbeere — jeweils mit den passenden Wachstumsphasen (Anzucht, Vegetativ, Blüte, Reife/Spülphase). Eigene pH-, EC- und Temperatur-Targets jederzeit über den manuellen Modus möglich. Weitere Presets nach Community-Wunsch.
Wie sieht's mit Cannabis-Anbau in Deutschland aus?
Seit dem Cannabisgesetz 2024 ist der Eigenanbau von bis zu drei weiblichen Pflanzen pro erwachsener Person für den persönlichen Konsum erlaubt — geschützt vor Minderjährigen, Hausvorrat max. 50 g getrocknet. Verkauf, Weitergabe und kommerzielle Nutzung sind davon nicht gedeckt. Verdara funktioniert genauso für Tomaten, Salat oder Erdbeeren — Cannabis ist nur eines von mehreren Presets. Außerhalb Deutschlands: lokale Gesetze beachten, die Verantwortung liegt bei dir.
Was kostet das im Betrieb?
Strom: Pi plus Umwälzpumpe ziehen im Normalbetrieb ca. 25–30 W — bei 32 ct/kWh sind das rund 7–9 € pro Monat. Die Luftpumpe läuft separat (10 W, 24/7) und kommt mit ~2,50 € dazu. Kalibrierungslösungen für die pH-/EC-Sonden ~30–40 €/Jahr (Re-Kalibrierung alle 6–12 Monate). Nährstoffe und pH-Down sind nicht Verdara-spezifisch — der Verbrauch hängt von Pflanze, Reservoir-Größe und Anbau-Rhythmus ab und entspricht dem, was du in jedem manuellen Hydroponik-Setup einkalkulieren würdest.
Was passiert, wenn der Pi mitten in der Blüte abraucht?
Das System startet sich nach einem Crash automatisch neu. Pumpen sind beim Neustart immer aus, der zuletzt aktive Modus wird wiederhergestellt — kein Doppeldosen, kein Steckenbleiben. Die Luftpumpe ist bewusst nicht über die Steuerung verkabelt: Sauerstoffversorgung läuft auch ohne Pi weiter.
Wie lange halten die Sonden?
Bei richtiger Lagerung in Aufbewahrungslösung halten die pH-Sonden ein bis zwei Jahre, EC-Sonden zwei bis fünf Jahre, der Temperatursensor praktisch unbegrenzt. Re-Kalibrierung läuft im Dashboard mit einem Schritt-für-Schritt-Wizard in unter 15 Minuten. Wenn ein Tausch fällig wird, helfen wir bei der Bestellung.
DIY-Set oder Komplett-Set — was passt für mich?
Das DIY-Set ist für technisch interessierte Nutzer, die selbst zusammenbauen wollen: Pi mit lizenzierter Software auf SD-Karte plus Empfehlungsliste und Bring-up-Anleitung für die unterstützte Hardware. Das Komplett-Set kommt vormontiert im IP54-Gehäuse, kalibriert und mit Telefon-Support beim Aufbau — geplant für Herbst 2026, erste Charge limitiert. Wer auf der Warteliste steht, wird zuerst informiert.
Wie sieht's mit Support aus?
Software-Updates sind kostenlos und werden per signiertem OTA verteilt — opt-in, nichts wird ohne deine Zustimmung installiert. E-Mail-Support unter kontakt@verdara-homegrow.de mit Antwort innerhalb von 1–2 Werktagen. Beim Komplett-Set zusätzlich Telefon-Support während des ersten Aufbaus. Konkrete Garantie- und Gewährleistungs-Konditionen werden vor Marktstart finalisiert und mit der Launch-Information kommuniziert.
Wie steht's mit CE, ElektroG und VerpackG?
Konformitätsbewertung, ElektroG- und VerpackG-Registrierung werden vor dem Verkaufsstart abgeschlossen, abhängig von der finalen Produktkonfiguration. Konkrete Aussagen dazu kommen in der Launch-Information an die Warteliste — vorher gibt's keine Versprechen.
Wann ist der Launch?
Software läuft seit Monaten in Eigenregie produktiv. Komplett-Set und finale Hardware-Dokumentation peilen wir für Herbst 2026 an. Genauer Termin folgt an die Warteliste.